Zum Inhalt "Spielend das Leben gewinnen"
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Warum dieses Buch
Anlass für dieses Buch waren Menschen, die mich gefragt haben: Wieso können sie so gut gelaunt das Leben genießen? Wie haben Sie gelernt, erfolgreich Tischtennis zu spielen? Warum kommen Sie mit ihrer Behinderung so gut zurecht?
Ich bin diesen Fragen nachgegangen und habe meine Antworten in diesem Buch aufgeschrieben. Antworten? Es sind eher Erfahrungen, die ich erzähle.
Das Thema
Ich schreibe im Wesentlichen über zwei fundamentale Erfahrungen, die
ein Mensch braucht, um stark für das Leben zu werden.
Erstens: „Ich kann was“. Wer erlebt, ich kann eine Aufgabe, eine
Herausforderung bewältigen, dessen Vertrauen in die eigene Stärke
wächst. Menschen brauchen Erfolgserlebnisse! Aber wie kommen diese
zustande? Und wie verarbeiten wir Scheitern und Misserfolg?
Zweitens: „Ich bin wer“. Wer erlebt, ich bin bedeutsam für andere
Menschen, dessen Selbstwertgefühl wächst. Menschen brauchen Beziehungen!
Aber wie sollten diese gestaltet sein? Und wie meistern wir kränkende
Beziehungen?
Persönliches Sachbuch
Ich erzähle viele Anekdoten aus meinem Leben. Ereignisse, die mich
gestärkt oder auch gekränkt haben. Insofern ist es ein persönliches
Buch.
Es geht mir aber immer um die Sache. Ich suche nach Typischen, nach
Erfahrungen, die jeden Menschen stark machen.
Dieses Buch ist ein Lebenshilfebuch. Es soll einzelnen Menschen
Anregungen geben, innerlich stark zu werden, bzw einander stark zu
machen.
Gesellschaftskritik: Macht Schule stark?
Dieses Buch ist ein Lebenshilfebuch. Manchmal sind es aber gesellschaftliche Strukturen, die Menschen schwach machen. Ich habe die Schule als Handlungsfeld gewählt. Machen unsere Schulen die Schülerinnen und Schüler stark oder schwach? Was passiert, wenn alle dasselbe lernen müssen? Was ist von Sitzenbleiben und Noten zu halten? Und wie muss Schule aussehen, dass alle Kinder durch sie stark werden?