Aller Anfang ist ...

06.10.2012 // 16:13

Bericht von Rainer Schmidt über seine Vortragsreise in Taiwan

... müde. Wer wie ich um 13:00 Uhr ab Frankfurt 10 Std nach Hongkong fliegt, dann um 2:00 Uhr nachts (deutscher Zeit) weiter nach Taipeh fliegt, um dort 3 Stunden später an einer Pressekonferenz teilzunehmen, der kennt am Ende des Tages seinen eigenen Namen nicht mehr. O.k., das ist übertrieben. Aber ich habe heute zwei Menschen nach ihrem Namen gefragt, die mich völlig erstaunt angeschaut haben und meinten: wir haben uns doch gestern schon vorgestellt.

... öffentlich. Die Pressekonferenz hat mich in die Schlagzeilen der großen taiwanesischen Tageszeitungen gebracht (s. hier). Nun weiß ich nicht, ob die vielen Menschen mich fotografieren wollen, weil sie mich wieder erkennen, oder weil ich kurz Arme habe, oder weil ich unglaublich gut aussehen. Es könnte auch am Begleittross um mich herum liegen. Ich werde begleitet von zwei Pastören, Hsin-Ju (Verlegerin und Übersetzerin), dem Chefredakteur einer christlichen Presseagentur, und 3 seiner Mitarbeiter/innen (Video, Foto, Text). Wenn jemand fragt, wer ich sei, sage ich: ein verheimlichter Nachkomme des englischen Königshauses :-)

... lecker. Wenn ich nicht fotografiert werde, reise, oder einen Vortrag halten, dann esse ich. Was in Deutschland die Autoindustrie ist, das sind in Taiwan die Restaurants. Und irgendwie scheint Autofahren dicker zu machen als essen. Jedenfalls gibt es kaum adipöse hier. 

... improvisiert. Grundsätzlich vergesse ich nichts, wenn ich auf eine große Reise gehe. Diesmal habe ich eine Ausnahme gemacht und bin ohne Talar nach Taiwan geflogen. Das ist blöd, wenn man am Abendmal eines Gottesdienstes teilnehmen darf/soll/muss. Aber ärgern hilft nicht. Es half zum Glück die PCT (Presbyterian church of Taiwan), denn heute übergab mir einer der beiden Pastöre zwei Collarhemden mit gekürzten Ärmeln. Also feiere ich morgen Premiere und Abendmahl:-) 

  

Zurück

Einen Kommentar schreiben